FEB | MRZ | APR | MAI JUN


JAZZCHUR-Playlist bei Spotify: eine klingende Vorschau auf unser Halbjahresprogramm.


DO. 30. JAN. 2020 

 

POSTREMISE Engadinstrasse 43 7000 Chur

 

Eintritt frei!

 

Anmeldung unter www.postremise.ch

ONE, TWO, ONE TWO THREE FOUR

ein Arrangement von JazzChur und Postremise

Palaver


Eine Einweihung mit Musik und Palaver

Line-Up:

Daniel Knecht Referent, Christian Müller Moderation/p, Andi Schnoz g, Marc Jenny b, Rolf Caflisch dr

 

JazzChur und die Postremise musizieren künftig gemeinsam - im neu gestalteten Foyer der Postremise. JazzChur setzt in seinem ersten Konzertjahr auf weitere Spielstätten und Kooperationen. Eine solche weihen wir gemeinsam mit der Postremise ein und verknüpfen die Feier mit einem Palaver über die musikalische Bildung der Bündner Jugend. Nach einer herzlichen Begrüssung durch JazzChur und die Postremise beleuchtet Daniel Knecht von der ZHdK die Chancen eines PreCollege Musik in und für Graubünden; umrahmt durch musikalische Einlagen des Vorstands von JazzChur. Anschliessend diskutieren, vertiefen und feiern wir beim gemeinsamen Apéro das Gehörte und die neue Zusammenarbeit. 

 

PROGRAMM

19:00 Türöffnung Postremise

20:00 Offizielle Eröffnung durch JAZZCHUR und POSTREMISE

20:15 Referat und Gespräch mit Daniel Knecht

Anschliessend Apéro



DI. 04. FEB. 2020 

 

POSTREMISE Engadinstrasse 43 7000 Chur

 

20.15 Uhr

Eintritt: 32.00 / 25.00 / 16.00 / 5.00

 

Reservationen:

www.postremise.ch

Luca Sisera Roofer (CH)

Nils Wogram & Bojan Z. (D/F)

Jazz


Luca Sisera Roofer (CH)

Line-Up:

Luca Sisera b/comp, Michael Jaeger ts, Maurus Twerenbold tb, Yves Theiler p, Michi Stulz dr 

 

Der umtriebige Schweizer Bassist Luca Sisera ist ein Musiker, der zu den vielseitigsten Instrumentalisten in der europäischen Szene gehört. Sein 2013 gegründetes Quintett Roofer praktiziert einen sehr freien Umgang mit den teils enorm komplexen Kompositionen und setzt damit die Vision ihres Bandleaders kongenial um. Auf dem neuen Album «Starlex Complex» setzt das Quintett seine Reise über die Klippen und Abgründe des zeitgenössischen Jazz souverän fort. «Meine Vision ist es, mit Roofer eine Musik zu kreieren, bei der sich Freiheit, Komplexität und Schlichtheit die Hand geben. Eine Musik, die einen starken kollektiven Geist in sich trägt. Die Rollenverteilung von Begleiter und Solist wird bei uns oft völlig offengehalten.» Roofer sind echt und bleiben abenteuerlich. 

 

Nils Wogram & Bojan Z. (D/F)

Line-Up:

Nils Wogram tb/comp, Bojan Z. p/fender rhodes/comp

 

Als der Pianist Bojan Zulfikarpasic - kurz Bojan Z. - und der Posaunist Nils Wogram beim Festival Jazzdor Straßburg-Berlin 2012 erstmals gemeinsam auf der Bühne standen, war das von einer erschütternden Selbstverständlichkeit. Es mag platt klingen, doch genau so war es: Sie haben sich gesucht und gefunden. Die beiden müssen sich weder Kreativität noch besondere Konzepte verordnen, sondern können darauf vertrauen, aus ihrem doppelten Selbst ein gemeinsames Drittes entstehen zu lassen. In dieser ebenso entspannten wie realitätsbezogenen Natürlichkeit holen sie sich gegenseitig genau an dem Punkt ab, auf den sie in ihren verschiedenen Projekten seit Jahren separat hinsteuern. Und so begegnen sie einander nicht nur mit höchstem Respekt, sondern auch mit einer unbändigen Lust aufs gemeinsame Musizieren. Eines ist klar: Hier stehen zwei europäische Jazzer mit Weltformat auf der Bühne von JazzChur.



DO. 06. FEB. 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

Mischgewebe

The Music of Brad Mehldau

Dark-Dream-Pop / Jazz


Mischgewebe

Line-Up:

Melanie Danuser voc/synth/spl, Bill Bühler g/p/synth

 

Die Bühne ist für die beiden Musiker*innen ein Platz für Experimente und Improvisation, so dass auf jeder Bühne die Geschichten neu erzählt werden. Mischgewebe ist ein dunkler Pot aus Drone, Shoegaze, Trip-Hop, Dream Pop und jazzigen Vibes, garniert mit Elementen der elektronischen Tanzmusik. Ab und zu schleicht sich auch ein kitschiger Lovesong darunter.

 

The Music of Brad Mehldau

Line-Up:

Andreas Ebenkofler p, Rees Coray b, Rolf Caflisch dr



DO. 13. FEB. 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

The Music of Björk - stripped and reloaded 

Pop/BigBeat/Electronica/Jazz/


Line-Up:

Gabriela Krapf voc/keyb, Andi Schnoz g, Marc Jenny b/efx, Rolf Caflisch dr 

 

Die Musik von Björk ist vielschichtig, intensiv, und bisweilen verstörend neben der Norm. Mit ihrer einzigartigen Stimme und ihrem furchtlosen Experimentiergeist gehört sie zweifellos zu den bedeutendsten Sängerinnen der 1990er Jahre. Ihr Einfluss auf das moderne Musikschaffen ist auch heute noch riesig. 

 

Als das Trio SchnozJennyCaflisch für einen gemeinsamen Auftritt mit Gabriela Krapf einen Song von Björk umsetzte, was sofort klar, dass das erst der Anfang war. Die Auseinandersetzung mit Björk und ihrer Musik bietet einen unglaublichen Reichtum an Inspiration. Ideal also für vier neugierige Freidenker um sich daran zu laben. 

 

«Stripped and reloaded» wird passend als musikalisches Abenteuer angekündigt. Und zwar mit BigBeat, Electronics, FreeSpace und viel Isländisch Moos… Wie genau das alles klingen wird – das weiss bis zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand. Doch die Kollaboration verspricht einen spannenden Abend – mit Björk als Ausgangspunkt, Jazz als Vehikel, drei schlechtrasierten Instrumentalisten am Ruder und einer faszinierenden Sängerin am Steuer…



DI. 18. FEB. 2020 

 

POSTREMISE, Engadinstrasse 43 7000 Chur

 

20.15 Uhr

Eintritt: 32.00 / 25.00 / 16.00 / 5.00

 

Reservationen:

www.postremise.ch

Social Insects (CH)

Plutoniumtransport (CH)

Improvisation, Jazz


Social Insects (CH)

Line-Up:

Hans Koch ss/kl, Gaudenz Badrutt elec

 

Die Musik des Duos Social Insects kommt mit wenig Material aus. Die Klänge von Hans Koch und seinen Blasinstrumenten verarbeitet Gaudenz Badrutt im Live-Sampling-Verfahren: Er füttert damit den Computer, zerhackt, ziseliert, kondensiert und spielt die Sounds als Klangpass zurück zu Koch. Mal lässig, mal intensiv – aber nie ohne den nötigen Schalk im Nacken. Koch und Badrutt improvisieren und interagieren schon seit Jahren miteinander in zahlreichen Formationen, seit 2011 auch als eigenständiges Duo. Koch kennt man als Mitglied des Hardcore Chambermusic Trios Koch-Schütz-Studer, aber auch als Solist oder aus Kollaborationen mit Fred Frith, Phil Minton oder Paul Lovens. Der Elektronikmusiker Badrutt spielte zahlreiche Soloprojekte sowie in Duos mit dem Bassklarinettisten Christian Müller und dem Akkordeonspieler Jonas Kocher.

 

Plutoniumtransport (CH)

Line-Up:

Marc Lardon bcl/elec, Daniel Sailer b

 

Mit Plutoniumtransport stehen gleich zwei Soundhund-Gründer persönlich auf der Bühne: Der Bassklarinettist Marc Lardon und der Kontrabassist Daniel Sailer - bekannte Gesichter der frei improvisierten Musik. Und wer Bass spielt, der wird auch Bass halten. Dröhnende Klangwolken und pulsierende Muster fallen übereinander her, zersetzen sich gegenseitig und bauen im Staubdunst die nächste Wand auf. Wenn die Soundästhetik Erinnerungen an Psychedelic Bands wie Pink Floyd wecken mag, dann liegt dies höchst wahrscheinlich am vergleichbaren Equipment, wie etwa den legendären Band-Echo-Effektgeräten. Die beiden Musiker verstehen sie aufgrund ihrer langjährigen Zusammenarbeit blind. Jeder bewegt sich in seinem eigenen Kosmos und dennoch interagieren sie wie selbstverständlich miteinander - auf ihrem Sturz durchs All der Klänge und Geräusche.



DO. 20. FEB. 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

Chiara Izzi Quartet (USA/I/CH)

Jazz


Line-Up:

Chiara Izzi voc, Claude Diallo p, Rosario Bonaccorso b, Carlo Lorenzi dr

 

Montreux: Nicht nur ein Begriff in der internationalen Jazz Szene, sondern wohl auch das Stichwort für den Durchbruch in Chiara Izzis Karriere. Denn seit Quincy Jones 2011 an der Montreux Jazz Festival Vocal Competi- tion mit den Worten «Sister, you are very very talented!» den ersten Preis an Chiara überreichte und sie ein Jahr später das Konzert von Paco de Lucía als Opening Act eröffnen durfte, gehört die heute in New York lebende Italienerin zu den gefragten Singer / Songwriterinnen der Jazz-Szene.



DO. 27. FEB. 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

WEEKLY Jazz Labor: Square Meter Sample

Afro-Soul/Afrobeat/Electronica/EDM


Line-Up:

Nathalie Maerten voc, cl, keys, Sandro Heule b, Urs Baumgartner keys, beats, noise

 

Square Meter Sample heisst das neue Projekt der Musikerin Nathalie Maerten, die sich u.A. in Angola, St.Gallen & London inspirieren liess. Gar nicht so einfach ihr musikalische Schaffen in gängige Genre-Kategorien einzuordnen. Afro-Soul Elektronik? EDM mit Afrobeats? Liebeslieder und ein bisschen Protest? Zuweilen macht sie den Eindruck in Parallelwelten unterwegs zu sein. "Es gibt viel zu tun, nicht alles ist fassbar aber ich stehe mit beiden Füssen auf dem Boden."

Das neue Projekt begann ganz unten, auf einem Quadratmeter. In einem alten 15 m hohen Treppenhaus organisierte sie ein Konzert. Das Publikum schaut herab, während sich die neuen Klänge hoch transportierten, wie der Duft eines exotischen Gerichts. „Es ist erstaunlich wie wenig man zum leben braucht - ich arrangiere mich mit den Möglichkeiten."



DO. 05. MRZ. 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

Around Richie Beirach

Jazz/ECM


Line-Up:

Andreas Ebenkofler p, Gabriel Meyer b, Rolf Caflisch dr

 

Andreas Ebenkofler p, Gabriel Meyer b und Rolf Caflisch dr setzen sich mit dem Schaffen des US-Amerikanischen Pianisten Richie Beirach auseinander, der neben traditionellem und zeitgenössischem Jazz auch klassische Musik komponierte.

 

Richard Alan Beirach wurde am 23.Mai 1947 in Brooklyn, New York City, geboren. Mit 13 hörte er bei einem Freund Red Garlands-Version von "Billy Boy" auf Miles Davis` Album "Milestones": «Ich konnte es kaum glauben. Das war genau das was ich suchte, was ich brauchte. Bis dahin hatte ich nur klassische Ausbildung: Mozart, Beethoven, keine Improvisation». 

Nach seinem Studium am Berklee College Of Music und der "Manhattan School Of Musis spielte er mit Grüssen wie Stan Getz, Dave Holland und Jack deJohnette zusammen und veröffentliche ab 1977 mehrere Soloalben. 

Beirach widmet sich in den Achtzigern verstärkt dem Solospiel. Es entstanden Alben die sich sehr intensiv und in zeitgenössischer Form mit dem Jazzstandard Repertoire auseinandersetzen, Platten die von aussermusikalischen Dingen geprägt sind, Kompositionen unter dem Eindruck der Bilder von Claude Monet oder nach Rilke-Texten, bis hin zu den vollständig improvisierten "Self Potraits".

Seit Mitte der neunziger Jahre arbeitete Beirach hauptsächlich mit Trioformationen. Er lebt in Leipzig und ist Professor für Jazz-Klavier an der dortigen Hochschule für Musik "Felix Mendelssohn-Bartholdy".



DO. 12. MRZ. 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

Porter Porter - Gregory Porter’s Spirit, Jazz, Gospel and Blues

Jazz


Line-Up:

Jörg "Guya" Guyan voc, Christian Müller p, Clau Maissen sax, Rees Coray b, Rolf Caflisch dr

 

 



DO. 19. MRZ. 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

Les is Mo - The Music of the Yellowjackets

Jazz/Gospel/Latin/World/Pop


Line-Up:

Sören Dokter keys, Stefan Widmer ts/ss, Dave Maeder b, Rolf Caflisch dr

 

The Yellowjackets wurden 1978 gegründet und spielen eine eingängige Mixtur aus Jazz, Gospel, Latin, World und Pop. Das Quartett um den Keyboarder Sören Dokter überzeugt mit zeitgemässen Arrangements und Interpretationen und präsentiert ein Best Of aus über vier Jahrzehnten Yellowjackets.



SA. 21. MRZ. 2020 

 

POSTREMISE Engadinstrasse 43 7000 Chur

 

20.15 Uhr

Eintritt: 32.00 / 25.00 / 16.00 / 5.00

 

Reservationen:

www.postremise.ch

Corin Curschellas & Patricia Draeger «EXTRACT» (CH)

Sylvie Courvoisier Trio (CH/USA) 

Jazz/World


Corin Curschellas & Patricia Draeger «EXTRACT» (CH)
Line-Up:

Corin Curschellas voc, Patricia Draeger acc 

 

Patricia Draeger und Corin Curschellas verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit in diversen Ensembles wie Rodas, La Grischa oder Suisse Miniature. Auf ihrem gemeinsamen Weg entwickelten die beiden eine eigene musikalische Sprache. Diese wird hörbar in den subtilen Liedinterpretationen, den Neubearbeitungen von romanischem Liedgut, den Walserlied-Versionen oder auch in Draegers Arrangements von Curschellas’ Eigenkompositionen. Beide Musikerinnen haben sich eine künstlerische Offenheit bewahrt, während in ihrer Musik ein reicher Erfahrungsschatz mitschwingt. Dies und die zahlreichen Kollaborationen mit grossartigen Musiker*innen rund um die Welt haben auf natürliche Weise ihre Spuren hinterlassen und ergeben in der Summe nicht weniger als ein musikalisches Extrakt.

 

Sylvie Courvoisier Trio (CH/USA) 

Line-Up:

Sylvie Courvoisier p/comp, Drew Gress b, Kenny Wollesen dr

 

«GewissePianist*innen nähern sich dem Instrument wie einer Kathedrale - Sylvie Courvoisier behandelt es manchmal wie einen Spielplatz», schreibt Kevin Whitehead treffend in den Liner Notes zu «D’Agala», dem neuesten Album des Sylvie Courvoisier Trios. Der Bassist Drew Gress und der Schlagzeuger Kenny Wollesen ergänzen das Piano stilsicher. Das kollektive Spielgefühl offenbart die Schweizer Pianistin und ihre amerikanische Rhythmusgruppe als verwandte Geister bezüglich Klangfarbe, Groove und Melodie. Courvoisier ist bekannt für ihren Wandel zwischen ihren Wurzeln in der europäischen Kammermusik und den groovenden Klängen des Jazz aus New York. Sie spielte mit Musiker*inne wie John Zorn, Wadada Leo Smith, Joey Baron, Ellery Eskelin, Fred Frith, Yusef Lateef, Susie Ibarra oder Mary Halvorson und ist auf den Bühnen rund um die Welt zu hören.



DI. 24. MRZ. 2020 

 

POSTREMISE, Engadinstrasse 43 7000 Chur

 

20.15 Uhr

Eintritt: 28.00 / 22.00 / 14.00 / 5.00

 

Reservationen:

www.postremise.ch

OM (CH)

Improvisation, Jazz


Line-Up:

Urs Leimgruber reeds, Christy Doran el-g/devices, Bobby Burri b/devices, Fredy Studer dr/perc

 

Im Mittelpunkt der OM-Kompositionen steht die kreative Spiellust, getragen durch die ausgefeilte Instrumentaltechnik der Bandmitglieder. Die vier Musiker liefern harte, dynamische Passagen in höchster Geschwindigkeit, voll improvisatorischer Freiheiten, kaputter Harmonien und überraschender Dissonanzen - und betören das Publikum kurz darauf mit meditativ fließenden Klangwelten voller Musikalität. OM hat die Energie der Rockmusik mit der Kraft der freien Improvisation vereint. Nach einer längeren Spielpause fand die Band 2008 wieder zusammen und konzertierte unteranderem im KKL Luzern, beim Jazzfestival Willisau oder beim Festival Alpentöne. OM haben sich neu erfunden, nachdem die Band zwischen 1972 und 1982 mit ihren Tourneen rund um die Welt schon einmal Musikgeschichte geschrieben hat.



DO. 26. MRZ. 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

Die Jazztrompete – ein Rohr und seine Geschichte

Palaver


Line-Up:

Claudio Bergamin Referent/tr, Christian Müller p

 

Beiderbecke, Gillespie und Davis: Drei Namen, die einen grossen, stilbildenden Schatten in den Jazzgarten werfen. Inspiriert von diesen Vorbildern wachsen laufend neue Künstler*innen nach, die den Jazz auf der Trompete pflegen. Sie sind gut ausgebildet, haben ein Gespür für die Tradition und spielen dennoch unverkrampft stilübergreifend. All diesen grossartigen Musiker*innen und ihrem Instrument fühlt Claudio Bergamin - selbst ein erfahrener Trompeter – schmerzfrei und nicht betäubend auf den Zahn: Was unterscheidet die Jazztrompete vom klassischen Gegenstück? Welche Jazztrompeterin sollte man unbedingt kennen? Und warum braucht die Trompete andere Noten als der Rest der Band? Alle Antworte auf diese Geheimnisse erfahrt ihr am Palaver über die Jazztrompete - in Wort und Ton



DO. 02. APR. 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

Liederatur mit Michel Estermann & Christian Sprecher

Songs, Jazz, Spoken Word


Line-Up:

Christian Sprecher voc/spoken words, Michel Estermann git, Claudio Bergamin tp, Rees Coray b, Rolf Caflisch dr

 

Mani Matter verbringt mit William Shakespeare einen Tag am Meer und sie trinken in Sven Regener’s Bar eine Flasche Wein, wo auch schon Charles Bukowski mit Tom Waits am Tresen sitzen. Gemeinsam wundern sie sich über Münchhausen’s Geschichten und sorgen sich über die Zeit und unnützes Wissen.



DI. 07. APR. 2020 

 

POSTREMISE Engadinstrasse 43 7000 Chur

 

20.15 Uhr

Eintritt: 32.00 / 25.00 / 16.00 / 5.00

 

Reservationen:

www.postremise.ch

Looty Trio (CH)

Ronny Graupes Spoom (D)

Jazz, Improvisation


Looty Trio (CH)

Line-Up:

Sebastian Strinning ts, Marc Unternährer tuba, Valeria Zangger dr

 

Das Looty Trio möchte spielen, aber nicht nur. Maulkörbe gibt es keine, von den Leinen losgerissen wildern sie sich selber aus. Nicht nur Waden sind gefährdet, sie zielen gerne auch höher. Dabei plündern und schärfen sie ihre über Jahrzehnte angesammelten Werkzeuge: Vom Jazz-Skalpell bis zum Punk-Dampfhammer benutzen sie alles, was ihnen in die Pfoten kommt - um Ketten zu sprengen, gegen protzige Paläste, entwürdigende Systeme und langweilige Musik anzubellen. «Looty», so nannte Queen Victoria den Pekinesen, der ihr als geraubte Beute aus dem chinesischen Kaiserpalast überbracht wurde. Nicht überliefert ist, ob der kleine Hund versucht hat, seine Ehre und die des chinesischen Imperiums durch Wadenbisse und gezielte Defäkation auf, wohl ebenfalls geraubte, Perserteppiche wieder zu etablieren. Oder ob er sich der Überführung vom östlichen zum westlichen Adel opportunistisch ergeben hat. Das Looty Trio hofft Ersteres.

 

Ronny Graupes Spoom (D)

Line-Up:

Ronny Graupe g/comp, Christian Weidner as, Jonas Westergaard b, Christian Lillinger dr

 

Ronny Graupes Spoom besteht neben dem Bandleader aus den geschätzten, preisgekrönten und vielbeschäftigten Musikern Christian Lillinger am Schlagzeug und Jonas Westergaard am Kontrabass. Zunächst konzentrierte sich die Arbeit des Trios auf die Interpretation von Jazzstandards aus dem Great American Songbook, beschäftigt sich heute aber ausschließlich mit Graupes Eigenkompositionen. Seit August 2018 erweitert der renommierte Improvisator Christian Weidner am Altsaxophon die Band zum Quartett. Bei seiner Arbeit erforscht die Formation kontinuierlich verschiedenste Spielarten. Inspiration dafür findet die Band in allen Arten von Musik. Ronny Graupe ist ein Naturereignis, ein Tonvulkan, ein Instrumentalist, den man nicht vergisst. Gefährlich, wendig, lässig, rockig. Virtuos bis zum Anschlag, aber ohne all diese Testosteron Doofheit, die einem viele Gitarristen so verleidet - so schreibt Die Zeit. 



DO. 09. APR. 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

Around Richie Beirach with Special Guest Michael T. Otto

Jazz/ECM


Line-Up:

Andreas Ebenkofler p, Gabriel Meyer b, Rolf Caflisch dr, Michael T. Otto tp

 

Andreas Ebenkofler (Piano), Gabriel Meyer (Double-Bass) und Rolf Caflisch (Drums) setzen sich mit dem Schaffen des US-Amerikanischen Pianisten Richie Beirach auseinander, der neben traditionellem und zeitgenössischem Jazz auch klassische Musik komponierte.

 

Michael T. Otto ist Pädagoge, Komponist, Arrangeur und Gründer diverser Combos und Ensembles wie des „int. mto-jazz-quartett“ und „STUBENJAZZ“. Nebenbei entwickelt er mit dem Musikinstrumentenbauer Fritz Lüttke Trompeten und Flügelhörner, ist Erfinder u.a. des in Trompeten- /Posaunen-Kreisen bekannten Whisper-Penny®.



DO. 23. APR. 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

80s Pop meets Jazz

Jazz/Pop


Line-Up:

Andreas Ebenkofler p, Saki Hatzigeorgiou g, Vito Cadonau b, Rolf Caflisch dr



DI. 05. MAI 2020 

 

POSTREMISE Engadinstrasse 43 7000 Chur

 

20.15 Uhr

Eintritt: 28.00 / 22.00 / 14.00 / 5.00

 

Reservationen:

www.postremise.ch

Shake Stew (AT)

Jazz


Shake Stew

Line-Up:

Lukas Kranzelbinder b/guembri/comp, Clemens Salesny as/stritch, Johannes Schleiermacher ts/fl/tp, Oliver Potratz b, Nikolaus Dolp dr/perc, Mathias Koch dr/perc 

 

Die österreichischen Shooting-Stars Shake Stew kommen zum ersten Mal nach Chur. Mit zwei Schlagzeugen, zwei Bässen und drei Bläsernpräsentieren sie einen Mix aus hypnotischen Afrobeats und ekstatischen Sound-Eruptionen, der absolut süchtig macht.

 

Mit ihrem Debütalbum „The Golden Fang“ starteten Shake Stew 2016 um ihren Bandleader Lukas Kranzelbinder quasi aus dem Nichts einen Erfolgslauf durch die Ohren Europas, der seither nicht abzureissen scheint. Nachdem sie als Stage Band im Wiener Club Porgy & Bess für Furore sorgten, dauerte es nicht lange, bis auch die ganz großen Festivals auf sie aufmerksam wurden. Dass eine junge Formation aus Österreich bereits im dritten Jahr ihres Bestehens Einladungen zum Montreal Jazz Festival, North Sea Jazz Festival oder zum Istanbul Jazz Festival vorweisen kann, ist in dieser Form absolut einzigartig. «Was ich hörte, haute mich um. Grandiose Rhythmen, schmelzende Bläser, hypnotischer Funk-Beat-Swing-Afro-Jazz-Rock-Rhythm-and-Irgendwas. Ich war so gebannt, ich konnte kaum aufstehen. Inzwischen weiß ich, dass andere Hörer ähnliche Initiationserlebnisse hatten; etwas geht von dieser Band aus, das neu und besonders ist – und ungemein attraktiv», schrieb Ulrich Stock in der Zeit. Freuen sie sich auf einen einzigartigen Abend!



DO. 07. MAI 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

The Music of Björk - stripped and reloaded 

R-Tunes preschenta: tumasch è

Pop/BigBeat/Electronica/Jazz/Songs


The Music of Björk - stripped and reloaded 

Line-Up:

Gabriela Krapf voc/keyb, Andi Schnoz g, Marc Jenny b/efx, Rolf Caflisch dr 

 

Die Musik von Björk ist vielschichtig, intensiv, und bisweilen verstörend neben der Norm. Mit ihrer einzigartigen Stimme und ihrem furchtlosen Experimentiergeist gehört sie zweifellos zu den bedeutendsten Sängerinnen der 1990er Jahre. Ihr Einfluss auf das moderne Musikschaffen ist auch heute noch riesig. 

 

Als das Trio SchnozJennyCaflisch für einen gemeinsamen Auftritt mit Gabriela Krapf einen Song von Björk umsetzte, was sofort klar, dass das erst der Anfang war. Die Auseinandersetzung mit Björk und ihrer Musik bietet einen unglaublichen Reichtum an Inspiration. Ideal also für vier neugierige Freidenker um sich daran zu laben. 

 

«Stripped and reloaded» wird passend als musikalisches Abenteuer angekündigt. Und zwar mit BigBeat, Electronics, FreeSpace und viel Isländisch Moos… Wie genau das alles klingen wird – das weiss bis zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand. Doch die Kollaboration verspricht einen spannenden Abend – mit Björk als Ausgangspunkt, Jazz als Vehikel, drei schlechtrasierten Instrumentalisten am Ruder und einer faszinierenden Sängerin am Steuer…

 

tumasch è

sai pretender ina massa e snegar detg bia! mia verdad ei forsa buc adina dil tuttafatg sincera, savens denton bein. jeu sun, jeu sun en canzuns cunzun!

hab nichts grosses zu bieten, manche kleinigkeit jedoch schon. warn an orten, hab gesehen und gefühlt, gerne auch nachgedacht. meistens schreib ich auch/sogar darüber, häufig in form von liedern. und vor allem die möchte ich teilen.



DO. 14. MAI 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

Remembering Roy Hargrove

Jazz


Line-Up:

Claudio Bergamin tr, Jürgen Hagenlocher ts, Joscha Schraff p, German Klaiber b, Rolf Caflisch Drums

 

Im Herbst 2018 verstarb Roy Hargrove im Alter von 49 Jahren. Unter der Leitung des Trompeters Claudio Bergamin gedenken die 5 Musiker dem musikalischen Schaffen des Trompeters und Komponisten.



DI. 19. MAI 2020 

 

POSTREMISE Engadinstrasse 43 7000 Chur

 

20.15 Uhr

Eintritt: 28.00 / 22.00 / 14.00 / 5.00

 

Reservationen:

www.postremise.ch

Whale Belly

Improvisation, Jazz


Whale Belly (CH)

Line-Up: 

Marc Lardon bcl/elec, Andreas Glauser keys/elec, Christian Bucher dr

 

Whale Belly sind brachial und feingliedrig. Tiefe Frequenzen und Bläserfragmente prallen auf sirrende Oszillatoren und Schlagzeug. Whale Belly sind intensiv, überraschend, verspielt und gleichzeitig gradlinig oder gar nachdenklich. Mit Marc Lardon, Andreas Glauser und Christian Bucher habe drei Improvisatoren zusammengefunden, die sich gegenseitig anstacheln und hochschaukeln. Glauser stellt dafür Orgeln, Synthesizer und Mischpulte auf die Bühne und gebart sich eher als Elektroniktüftler denn als Tastenvirtuose. Lardons Bassklarinette und seine analogen Effektgeräte tanzen luftig, melodiös oder gar schreiend mit, während Bucher ebenso verspielt wie kompromisslos trommelt. Whale Belly spielen absolut frei improvisiert. Jeder Auftritt ist Première und Dernière zugleich. 



DO. 21. MAI 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

Meet our Students

Jazz


Musikstudenten aus- oder mit Bezug zu Graubünden, welche aktuell den Vorkurs oder einen Bachelor Studiengang an einer schweizerischen Musikhochschule besuchen, treffen auf die WEEKLY Jazz Hausband. Gemeinsam gestalten Sie den Abend und lassen Perlen der über 100jährigen Jazztradition in einem neuen Kleid erklingen. 



DO. 28. MAI 2020 

 

MARSOEL GARTEN

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

18.00 Uhr

(bei schlechter Witterung ab 20.30 Uhr in der Bar)

Eintritt frei!

Tribute to Wes Montgomery

Rock/Funk/R'n'B/Jazz/Pop


Line-up:

Michael Bucher git, Marcel Thomi hammond, Rolf Caflisch dr

 

Wes Montgomery gilt als einer der wegweisenden und stilbildenden Gitarristen des Jazz. Seine besondere Spieltechnik, sein Ton und seine außergewöhnliche Musikalität machen den Autodidakten zum maßgeblichen Jazzgitarristen der 1960er Jahre. Bis heute beziehen sich Musiker aller Stilrichtungen auf sein Erbe.



DO. 04. JUNI 2020 

 

MARSOEL DIE BAR

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

20.30 Uhr

Eintritt frei!

Improvisieren, arrangieren und komponieren – verknüpfte Prozesse im Jazz

Palaver


Line-Up:

Stefan Stahel, Referent und Piano

 

Improvisieren, Arrangieren und Komponieren sind musikalische Arbeitstechniken, die viel näher zusammen liegen, als es auf Anhieb scheint. Doch was verbindet sie und wie wird aus der intellektuellen Arbeit ein emotionales Klangwerk, das berührt und bewegt? Der erfahrene Jazzpianist und Pädagoge Stefan Stahel nimmt die Zuhörer*innen an die Hand und führt sie hinter die Kulissen der trockenen Theorie. Im Gespräch, live am Klavier oder mit Tonbeispielen vom Band illustriert er die drei unentbehrlichen Techniken im Genre des Jazz und lädt zum klanglichen Mitdenken beim Arrangieren ein – vom Pianotrio über das klassische Quintett bis zur Bigband. Von der Improvisation hin zum Arrangement bildet sich ein Kreis, der wieder zu einer neuen Komposition führen kann.



DO. 11. JUNI 2020 

 

MARSOEL GARTEN

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

18.00 Uhr

(bei schlechter Witterung ab 20.30 Uhr in der Bar)

Eintritt frei!

The Music of Steely Dan

Rock/Funk/R'n'B/Jazz/Pop


Line-up:

Jörg "Guya" Guan voc/git, Andi Schnoz git, Sören Dokter keys, Mario Haltinner sax, Michael Neff tr, Alex Allflatt b, Rolf Caflisch dr

 

Die Musik von Steely Dan verbindet Elemente aus Rock, Funk, R&B, Jazz und Pop. Die Songtexte zeichnen sich oft durch Ironie und Sarkasmus aus. Steely Dan hat bis heute über 30 Millionen Tonträger verkauft und wurde 2001 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Zu den bekannten Songs der Band gehören Do It Again, Rikki Don’t Lose That Number, Peg, Aja und Hey Nineteen.Das Musikmagazin Rolling Stone bezeichnet ihr musikalisches Werk als „Literatur, zu den man tanzen kann“. 



DO. 18. JUNI 2020 

 

MARSOEL GARTEN

Süsswinkelgasse 25 7000 Chur

 

18.00 Uhr

(bei schlechter Witterung ab 20.30 Uhr in der Bar)

Eintritt frei!

Tribute to Clifford Brown & Max Roach

Jazz


Line-up:

Claudio Bergamin tr, Jürgen Hagenlocher ts, Matt Baldinger git, German Klaiber b, Rolf Caflisch dr

 

Das Quintett um den Basler Trompeter Claudio Bergamin widmet sich der Musik von Clifford Brown und Max Roach. Eine Hommage an das Wirken und Schaffen zweier der bedeutendsten Exponenten des Hard-Bop. Einige der Kompositionen werden wie auf den Original-Aufnahmen umgesetzt, wiederum andere Brown-Kompositionen oder von Brown/Roach gespielte Standards neu interpretiert. Das Repertoire erhält durch die neuen Arrangements ein der heutigen Zeit entsprechendes Gewand, ohne dabei die stilistischen Eigenschaften des Hard-Bop zu vernachlässigen.